Gesundheitsministerin Frau Monika Bachmann verleiht dem St.Nikolaus-Hospital den achten Friederike-Fliedner-Pflegepreis des Saarlandes

„Eine hohe Wertschätzung erfuhr am 09. Februar 2017 die geriatrische Fachklinik des St. Nikolaus-Hospitales mit ihrem Projekt Sophienstübchen – Ein geschützter „Raum“ mit Zeit und Verständnis für kognitiv beeinträchtigte Menschen während eines stationären Aufenthaltes in der Geriatrie.“

Die Gesundheitsministerin Monika Bachmann verlieh den Friederike-Fliedner-Pflegepreis des Saarlandes. Mit diesem Preis fördert die Gesundheitsministerin innovative Projekte der beruflichen  Pflege. Das Ziel ist dabei die Situation pflegebedürftiger Menschen in besonderer Weise zu verbessern, unter Berücksichtigung der Motivation und Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte.

Der mit 2.800 Euro dotierte Friederike-Fliedner-Pflegepreis des Saarlandes wurde nach Vorschlag der Jury in diesem Jahr auf zwei Einzelpreise zu je 1.400 Euro aufgeteilt. Daher teilt sich das St. Nikolaus-Hospital den Preis mit der SHG Völklingen für ihr Projekt „Interprofessionelles Zusammenspiel des Internen Pflegenetzwerks der SHG-Kliniken Völklingen, zur Entlastung des einzelnen Mitarbeiters,  mit  Fokus auf die Thematik der Mitarbeiterzufriedenheit und damit die der Patientenzufriedenheit“.

Der Friederike-Fliedner-Pflegepreis honoriert die enormen Anstrengungen zur Verbesserung der Situation in der Pflege und zwar sowohl für die professionell Pflegenden als auch für betreute oder pflegebedürftige Menschen. Mit dem Preis wird ein Beitrag zur Stärkung der Pflegekräfte im Saarland geleistet.

Besonders stolz sind wir auf das nachhaltige Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier am St. Nikolaus-Hospitals in Wallerfangen:

In der Bundesrepublik Deutschland leiden aktuell mehr als 1,4 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung. Jährlich steigt die Zahl um etwa 100.000 Menschen. Schätzungsweise sind im Saarland zurzeit ca. 25.000 Menschen betroffen. Mit dem bisher im Saarland einzigartigen Projekt „Sophienstübchen“ wurde in der und für die Region eine bessere Betreuung für Demenzerkrankte durch Alternativen zum Stationsalltag geschaffen. Darüber hinaus zeigt die Klinik mit den Projekten Dem-i-K und Dem-i-K plus, dass sie der demografischen Entwicklung mit Kompetenz und Innovationsgeist begegnet.

Ein Dankeschön an alle Akteure im Rahmen der angesprochenen Projekte!